Die Daten- und Kompetenzvielfalt des datahub.tirol, dargestellt durch exzellente Use Cases Anwendungsfälle

 Bildnachweis: Tirol Werbung / Fotograf: Mallaun Josef

Jetzt Mitglied werden!

Use Cases

Der datahub.tirol wird es Nutzer:innen ermöglichen, entlang der Datenräume vertiefende Use Cases zu definieren und dazu Daten EU-konform auszutauschen bzw. in Use Cases anzuwenden.

Der datahub.tirol bietet eine Anlaufstelle für alle, die Daten intelligent verwalten und unter geregelten Bedingungen teilen möchten. Die Daten unterschiedlichster Herkunft können unter Berücksichtigung der europäischen Datenschutzrichtlinien ausgetauscht werden – Datensouveränität und -schutz bleiben stets gewahrt, die Autonomie bleibt somit beim Dateneigentümer bzw. der Dateneigentümerin.  

Die zahlreichen Datenquellen der Mitgestalter des datahub.tirol können für zahlreiche Anwendungsfälle genutzt werden. Der Hub selbst stellt das Ökosystem zur Verfügung, mit dem Startups, Unternehmen, Vereine, öffentliche Körperschaften und Forschungseinrichtungen diverse Use Cases (Anwendungsfälle) entwickeln können. 

Die Daten- aber auch Kompetenzvielfalt des datahub.tirol ermöglicht es, selbst ausgesprochen komplexe sowie neuartige Anwendungsfälle in einer sicheren Umgebung zu definieren und zu bearbeiten. Einige davon sind untenstehend dargestellt. 

Klicken Sie auf einen der unten stehenden Use Cases, um mehr zu erfahren.

Auf Tirols Skipisten passieren pro Jahr tausende Unfälle. Ein Projekt erfasst nun detaillierte Daten zu diesen Unfällen und ihren Begleitumständen. Dies soll mithelfen, das Skifahren in Zukunft deutlicher sichere zu machen. Nebeneffekt: Die Tiroler Krankenhäuser werden ebenfalls entlastet.

Alpine Unfälle gehören zu den häufigsten Verletzungsursachen in Tirol. Insbesondere in den Wintersaisonen stellt die große Anzahl an schwer verletzten Wintersportlern die lokale medizinische Gesundheitsversorgung vor große Herausforderungen. Aufgrund des hohen Aufkommens an Patient:innen kommen die zuständigen Abteilungen der öffentlichen Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen.

Eine Studie unter Leitung des Bezirkskrankenhauses St. Johann widmet sich nun der Unfallprävention im Wintersport. Das Ziel besteht darin, die Zahl verletzter Wintersportler:innen zu senken und die Schwere der Verletzungen zu reduzieren.

Konkret werden im Verlauf der Studie Daten zu Art und Schwere der Verletzungen erhoben. Außerdem wird erfasst, wie es zum jeweiligen Unfall kam. Im Rahmen einer digitalen Umfrage werden bei PatientInnen, die einen Wintersportunfall erlitten haben, Begleitfaktoren wie körperliche Fitness, Ausrüstung, Fahrverhalten, Unfallumstände und Pistenqualität erhoben. Diese Daten werden mit den entsprechenden Wetterbedingungen, der Schneequalität und der Personendichte in den Schigebieten in Zusammenhang gebracht, um präzise Verhaltensempfehlungen für WintersportlerInnen zu entwickeln.

Der datahub.tirol ist die zentrale Drehscheibe, um die gewonnenen Daten bereitzustellen und auszutauschen. Diese können u.a. von Wintersporteinrichtungen genutzt werden, um die Sicherheit ihrer Angebote weiter zu steigern.

Link
>>mehr erfahren

 

Partner: